Hochschularbeit der GGLF

In dem allgemeinen Diskussionsprozess um Hochschulreformen in den 1970er Jahren wurden die Gewerkschaften stark einbezogen. Der damalige Wandel der alten Ordinarienuniversitäten in die modernen Massenuniversitäten ging einher mit „mehr Demokratie wagen“, auch an den Universitäten. Die GGLF entwickelte Positionen zu Studienreformen. Ein Schwerpunkt war der Praxisbezug der Universitäten und hier insbesondere die Praktika. Neben inhaltlichen Diskussionen wurden Tarifverträge für Praktikanten abgeschlossen und seit 1977 auch GGLF-Hochschulgruppen gegründet. Neben der Organisation von Mitgliedern war auch der Gewinn von inhaltlichen Kompetenzen für die Gewerkschaft ein Ziel der Organisation von Studenten, Wissenschaftlichen Mitarbeitern und Professoren.

Zeitabschnitt ab 45 / West

Hochschularbeit GGLF

Bearbeitet von Jörg Weißgerber

Die extra Saat – Zeitung der Gewerkschaft

Gruppe Hochschule und Forschung Kiel, Nr. 1; 1980

These 1 – Integriertes Praktikum – Teil des Studiums!

These 3 – Praktikantenseminare – dringend notwendig!

These 5 – Überblick ist wichtiger als Perfektion!

These 10 – Studienreformkommission – Agrarwissenschaften; Unterausschuss Lernzielbestimmung